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25 Helfer packten Spenden. "Ein herz für Senegal" e.V. wurde aktiv
Rund 20 Rollstühle, kartonweise Schreibblöcke und Computerpapier, circa 90 Schultische und Stühle von einer Coesfelder Grundschule, Tornister, weitere Schuluntensilien - und Vieles mehr: das Resultat des einjährigen Spendenlaufkommens.
"Ingesamt haben wir 26 bis 27 Tonnen Material, darunter auch Absenkpumpen mit Saug- und Druckschläuchen", so Heiner Gehring, 1. Vorsitzender des Vereins "Ein Herz für Senegal", der zurzeit 52 Mitglieder hat. Auf seinem Betriebsgelände in Holtwick wurden die Mengen an Spenden in verschiedenen Hallen gelagert und nun am vergangenen Samstag von 9 bis 16:30 Uhr ordnungsgemäß in den 12 Meter langen Container gepackt. Die Schultische mussten noch auseinandergeschraubt werden. Ingesamt waren 25 Helfer aus dem Kreis Coesfeld an der ganztägigen Hilfsaktion beteiligt. Immer wieder kommen an diesem Vormittag PKW vorgefahren, bringen weitere Spenden. Einige bleiben am "Tatort", um mitzuhelfen, andere laden ab und fahren wieder fort.
"Wir haben auch viele Einzelspenden bekommen wie Tornister, Bettwäsche und Decken", sagt Heiner Gehring, der seit Gründung des Vereins am 4. April 2004 auch dessen Vorsitzender ist. Zu den vielfältingen und eher ungewöhnlichen Spenden zählt auch ein Stromaggregat mit Dieselmotor mit einer Leistung von 29 KwA. "Die geht zu 'Caritas Thiés'. Damit kann man unter anderem eine 10 Kw-Wasserpumpe betreiben", erklärt Martin Cauvet.
Mit 60 Jahren ist der Nottulner einer der Ältesten in der Helferrunde - und mit über 20 Senegalbesuchen, die stets aus eigener Tasche finanziert wurden, wohl auch der Erfahrenste. "Im November 1993 war ich zum ersten Mal im Senegal." Mit dabei an diesem Packtag ist auch die Jüngste, die 13-jährige Carina Vinkelau. "Ich bin von Anfang an dabei gewesen", erklärt die Schülerin aus Holtwick. Ihr Vater Klaus ist Gründungsmitglied und Schriftführer. "Die ganze Familie macht mit." Der Container wurde am Montagmorgen um 10 Uhr abgeholt und dann nach Hamburg gebracht. Planmäßig soll er in der Zeit von 11. bis 13. Februar in Dakar sein, wo er von einem Transportspezialisten übernommen wird. Vier Personen des Vereins fliegen am 18. Februar von Düsseldorf aus über Madrid nach Dakar. Neben Martin Cauvet noch Reinhard Schriever (Nottuln), Maria Merschformann und Heinz Kersting, beide aus Rosendahl. "Das ist ein Mietcontainer, und wir haben da eine bestimmte Zeit, den zu entladen. Reinhard Schriever und ich bleiben drei Wochen, die beiden anderen zwei Wochen", so Senegalexperte Cauvet. "Dort finden viele Gespräche und Organisationen statt über die Verwendung und Anwendung der Materialien und der finanziellen Unterstützung.
Es geht darum, laufende Projekte zu begleiten und zwischenzeitlich aufgetretene Probleme zu beseitigen und neue Ziele anzusteuern. Wir kümmern uns auch um den Bau von Schulen und anderen Bildungseinrichtungen", so Martin Cauvet weiter. Dabei ist die Firma Terkulen Bauelemente in Horstmar der Hauptsponsor, wobei Firmenleiter Christoph Vogt aus Holtwick auch Mitglied im Verein ist. "Der hat 80 Prozentder Schulraumfinanzierung in dem Dorf Palam Roog übernommen." Weitere Infos zum Verein im Internet www.senegal-ev.de.
Mittwoch, den 28. Januar 2009 | Streiflichter (Kreis Seiten) | Text: -reik- Fotos: Kübber
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