Wagen im Dauereinsatz
Kreis Coesfeld / Monte Rolland
Der Bohrwagen aus dem Kreis Coesfeld ist seit Dezember im Senegal im Dauereinsatz. Als besonders schwierig erwiesen sich derzeit die Arbeiten in Mont Rolland (Bild), wo in 60 m Tiefe hartnäckiger Kalksandstein zu durchdringen ist.
Der Bohr aus dem Kreis Coesfeld, den der Verein Ein herz für Senegal im Vergangenen Jahr nach Afrika brachte (wir berichteten) hat der Caritas vor Ort bereits gute Dienste geleistet. Vier bis zu 160 m tiefe Brunnen wurden seit Dezember bereits gebohrt, freute sich Vereinsvorsitzender Heiner Gehring (Holtwick), der jüngst Kontakt mit Caritas-Vertretern aus dem Senegal hatte. Danach konnte die Trinkwasserversorgung und Bewässerung von Gemüsegärten in vier kleineren Dörfern nachhaltig verbessert werden. Der Wagen mit den Bohrmaschinen ist im Dauereinsatz. Eine harte Nuss gilt es aktuell zu knacken: Schon seit mehreren Wochen ist das sechsköpfige einheimische Caritas-Bohr-Team in dem kleinen Ort Mont Rolland aktiv, wo hartes Kalkgestein in 60 m Tiefe besondere Schwierigkeiten beim Bohren bereitet. Wir hoffen, dass auch von dort in den nächsten Tagen die Erfolgsmeldung kommt, dass das Wasser fließt, so Gehring.
Quelle
Donnerstag, den 03. März 2005 | Allgemeine Zeitung, Dülmener Zeitung (Kreis Coesfeld) | Detlef Scherle