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Franz-Josef Leifeld startet morgen als einer von drei Coesfelder Helfern nach Thies

Coesfeld

Die gesammelten Hlfsgüter werden von den Helfern persönlich in den Container gepackt und im senegalesischen Thiés persönlich bergeben. Franz-Josef Leifeld, als einziger Coesfelder dabei, hat hier Unterarm-Gehstützen in der Gesundheitsstation überreicht.

"Die Motivation ist, dass man sieht, dass den Leuten geholfen wird." Zum 20. Mal klettert Franz-Josef Leifeld morgen im Bahnhof Coesfeld in den Zug, um sich nach Frankfurt aufzumachen und zusammen mit den anderen Helfern des Vereins "Ein Herz für Senegal" auf den schwarzen Kontinent zu fliegen. Seit 13 Jahren engagiert sich der Coesfelder schon, um Menschen inder Stadt Thiés zu helfen. Diesmal will er mit den anderen Helfern zusammen eine Diabetes-Station aufbauen. Die Materialien und die vielen Hilfsgüter sind schon da - per Container schon vor Weihnachten in Hamburg verschifft. "Bislang hat es immer geklappt", sagt Leifeld, "sie waren immer schon in Hafen von Dakar wenn wir ankamen." Unter den Hilfsgütern sind diesmal auch zahlreiche Bultzuckermessgeräte, die von Franz Hemsing von der Lindenapotheke gestiftet worden sind. Auch Süßstoff ist natürlich paketeweise dabei. Leifeld: "Es gibt einen Diabetesverein dort, der bereits 2000 Mitglieder zählt. Man schätzt aber, dass die Dunkelziffer viel höher liegt und es etwa 4000 Senegalesen sind, die an Diabetis erkrankt sind." Die Station, die noch neu erbaut werden muss, oll dem dortigen katholischen Krankenhaus angegliedert werden. So ist die Nachhaltigkeit der Hilfe zur Selbsthilfe sichergestellt, sagt Leifeld. Das ist es nämlich, was der Verein "Ein Herz für Senegal" erreichen will. Den Menschen so zu helfen, das sie sich selbst weiterhelfen können. Um zum Beispiel die gebohrten Brunnen weiter betreiben zu können und selbst neue zu bohren. "Meine Familie steht voll dahinter", erklärt Leifeld, Sonst könnte man auch wohl kaum über einen solchen Zeitraum regelmäßig seinen Jahresurlaub für diese Hilfsaktion opfern. Viele Ehefrauen der Mitglieder waren auch schon mal da.

Quelle

Samstag, den 12. Januar 2007 | Allgemeine Zeitung (Coesfeld) | Hans-Jürgen Barisch