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Ich lerne derzeit Wolof

Sascha Pantleon

Ich beschäftige mich im Moment mit einer Fremdsprache, die in Deutschland nicht gerade oft gesprochen wird. Da ich für einen Verein tätig bin, der im Senegal aktive Entwicklungshilfe leistet, lerne ich Wolof. In Deutschland gibt es nicht viel Lernmaterial über diese Sprache. Daher habe ich mir bei meinem letzten Besuch im Senegal einige Schulbücher gekauft, mit denen die Kinder in Afrika die Sprache lernen. Die Sprache ist sehr interessant, da es einige Wörter, die man im Deutschen fasst täglich benutzt, dort gar nicht gibt. Zum Beispiel gibt es kein Wort für Ausländer. So wird man im Senegal als Gast bezeichnet.

Für die Menschen ist es etwas besonderes, wenn ein Ausländer mit ihnen in ihrer Landessprache spricht. Bis zu meinem nächsten Besuch im Senegal hoffe ich, dass ich den Großteil meiner Gespräche mit Einheimischen in deren Sprache führen kann.| www.senegal-ev.de

Quelle

Dienstag, den 24. April 2007 | Dülmener Zeitung (Junge Szene) | k.A.