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Coesfeld

Gleich geht es los. Die Abteilung „Radfahren“ kurz vor dem Start.

„Auch bei Regen hätten wir diesen Lauf gemacht,“ unterstreicht Lehrerin Monika Messing die Bedeutung des Sponsorenlaufes. Die Kreuzschule Coesfeld sportet für den Senegal. In mehren Disziplinen wie Schwimmen, Laufen, Rad und Inlinerfahren sowie einem Zirkeltraininig powern die Jungs und Mädels der fünften bis siebten Klasse für den guten Zweck. Sie haben 90 Minuten Zeit, so viele Runden wie möglich zu drehen. Dabei zeigt sich die Motivation und der Ernst, den die Schüler dem Thema entgegen bringen. Es wird sich gedehnt und warm gemacht. Selbst die Zehner, welche eigentlich schon entlassen wurden, helfen mit. Alles für den Erfolg. „Da steckt einfach das Mitdenken und Mitfühlen für Afrika dahinter,“ erzählt Messing mit Stolz über den Ehrgeiz der Schüler. Es ist nicht das erste Mal, dass die Kreuzschule den Senegal unterstützt. Messing: „Es ist schon die zweite oder dritte Aktion. Der Erlös geht an den Verein „Ein Herz für Senegal.“ Bereits im Vorfeld hat die Schule deren Schüler auf die Sache eingestimmt. Sie bekamen Besuch vom Verein.

Damit auch unbedingt weiter gemacht werden kann, wird alles probiert, die Fahrutensilien bei kleineren Beschädigungen am Laufen zu halten. Da wird dann schon mal spontan der Wagen einer Montage-Firma zur Boxengasse für Inlineskater. Der ein oder andere entwickelt sich im Laufe des Morgens zu einer wahren Sportskanone.

„Zwischendurch müssen die Schüler aber auch mal eine Pause machen. Die sind sehr motiviert, zum Teil zu viel“, ist Lehrerin Sylvia Leisgang stolz auf den Erfolg und den Aktionismus. Nach dem Sponsorenlauf geht es dann nicht etwa nach Hause: „Obwohl die Schüler dann Schulfrei haben, werde sie zu ihren eingetragenen Sponsoren gehen um das Geld zu holen“, erläutert Messing den weiteren Verlauf. Aber nicht nur der Gedanke des Geldsammelns steckt dahinter. Auch das Schulen von Mitgefühl und sozialen Kompetenzen ist ein Stückweit mit der Aktion verbunden. „Das ist eine gute Aktion, weil ich da den Hilfsaspekt sehe“, freut sich Alexander Uckelmann über diesen Morgen. Wie viel am Ende zusammen gekommen ist, wird sich bei der Spendenübergabe am 30.6 zeigen.

Quelle

Dienstag, den 16. Juni 2009 | Allgemeine Zeitung (Coesfeld) | Sascha Kappel