Bildung ist der erste Schritt aus der Armut
Im Zeitalter von Computer und Internet gibt es tatsächlich immer noch Kinder und Jugendliche die nicht einmal die Chance haben, Lesen und Schreiben zu lernen - weil ihre Familien zu arm sind, weil die Schulen überfüllt, zu weit entfernt oder weil es noch nicht mal eine Schule gibt.
Mit rund 60% Analphabeten im Senegal sind noch immer die meisten von ihnen Mädchen und junge Frauen. Sie sind es die früh arbeiten und heiraten um sich und den Rest der Familie zu ernähren – für die Schulbildung bleibt ihnen keine Zeit. In den ländlichen Regionen stieg die Zahl der nicht eingeschulten Kinder unter zehn Jahren sogar wieder an.
Dabei hat keine andere Investition so positive und weit reichende Auswirkungen auf die Entwicklung einer Gesellschaft wie die Förderung der Bildung. Die Armut sinkt, je länger die Kinder zur Schule gegangen sind Ihre Zukunft ist nachhaltig gesichert. Frauen mit Schulbildung heiraten meist später, bekommen weniger Kinder und können diese besser versorgen.
Nicht zuletzt schützt Bildung vor der zunehmenden Armut und bedeutet letztendlich wahre Hilfe zur Selbsthilfe.
