Gleich vorweg: Gewaltige Elefanten- oder Zebraherden, Löwenrudel und ähnliche Sensationen wie in manchen ostafrikanischen Staaten gibt es im Senegal nicht. Zwar wurde im Senegal über 450 verschiedene Tierarten gezählt - es gibt unter anderem verschiedene Antilopenarten, Elefanten, Flusspferde, Löwen, Panther, Hyänen, Schakale, Warzenschweine, verschiedene Affenarten, eine Vielzahl von Vögeln, Schlangen (Boas, Kobras, Nattern) und eine ganze reihe von meist überdimensionalen Insekten. Jedoch nicht in solchen Massen und nicht so bequem zu beobachten wie in Ostafrika. Die meisten Wildtiere wurden hier teilweise ausgerottet oder in unzugängliche und unfruchtbare Gebiete vertrieben.
Damit die Tierreservate erhalten bleiben, betreibt Senegal eine strenge Naturschutzpolitik und hat einige Nationalparks angelegt. Der schönste und größte davon ist der Niokolo-Koba-Nationalpark. Ihn zu besuchen ist zwar teuer, aber lohnend. Nachteilig ist, dass einige dieser Gebiete schlecht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden können und dass die dort vorhandenen Campements teilweise relativ teuer sind. Daneben gibt es die üblichen Nutz- und Haustiere wie das Zeburind, Ziegen oder Schafe.