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Im Senegal unterscheidet man die vier Klimazonen Sahel, Nordsudan, Südsudan und Westguinea. Dementsprechend abwechslungsreich sind auch die Vegetationszonen. Von Norden nach Süden findet man Dornbuschsavanne, Trockensavanne, Feuchtsavanne und im Südwesten der Casamance guineischen Feuchtwald. Während also im Norden mit Ausnahmen entlang der Senegalufer nicht viel wächst außer Dornsträuchern, Baobabs und Gummibäume, ist die Vegetation im Süden wesentlich abwechslungsreicher. Man findet Käsepappeln, Mangroven, Bambus und am Meer sogar Kokospalmen.

Nutzpflanzen

Weit verbreitete Nutzpflanzen sind Hirse, Reis, Maniok, Süßkartoffeln, Erdnusssträucher, Sesam, Öl- und Dattelpalmen. Daneben gibt es Mangos, Papayas, Avocados, Bananen, Kürbisse, Baumwolle. Aber auch für uns verhältnismäßige exotischere Pflanzen lassen sich nutzen. Die Blätter des Baobabs (Affenbrotbaum) sind vitaminreich und werden als Gemüse gegessen, aus seinen Früchten lässt sich Limonade zubereiten, und die Rinde wird zu Kalebassen verarbeitet. der Baobab ist so charakteristisch, dass er als Symbol im Staatswappen Senegals geführt wird. Die Akazie liefert Gummi und aus den Früchten der Tamarinde wird ein Getränk hergestellt. Aus den Blüten des Kapokbaumes (Wollbaum) wird ein Mittel gegen die Amöbenruhr gewonnen. Der giftige Milchsaft des Sodomapfels soll im Übrigen bei der Jagd der Diola als Pfeilgift Verwendung finden.