Ein Container wird gepackt

12m langer Seecontainer steht bereit

Termin zum "Container packen" steht!

Am Samstag, 22. Dezember 2007, freuen wir uns über möglichst viele, helfenden Hände.

 

Anschrift:

Fa. Gehring Brunnenbau

Am Holtkebach 5

48720 Rosendahl
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Samstag, 22.12.2007, 9:00 Uhr


Im hellen Morgenlicht erstrahlt eine weiße Winterlandschaft. Es ist Samstag, der 22. Dezember und für viele Münsterländer ist heute letzte Chance im alljährlichen Weihnachtsstress letzte Geschenke zu besorgen und sie dann liebevoll, bei Weihnachtsmusik, in glitzerndes Geschenkpapier zu verpacken.

 

Doch irgendwo im Kreis Coesfeld, um genauer zu sein, irgendwo bei Rosendahl-Holtwick, gibt es für eine ausgewählte Mannschaft doch noch etwas anderes zu tun. Auf dem Gelände der Firma Gehring beladen schon seit 9:00 Uhr in der Früh eifrige Hände einen mehr als 12 m langen Schiffscontainer. Die Mitglieder des Vereins "Ein Herz für Senegal" trafen sich um ein riesengrosses Geschenk für die Menschen im Senegal zu packen.

"Das ist bestimmt das größte und vor allem das beste Geschenk was wir in diesem Jahr packen" schmunzelt Sascha Pantleon (Dülmen) beim Anblick dieses wirklich großen Containers. Draußen vor den Toren der Halle treffen inzwischen immer mehr Helfer in vollgepackten Fahrzeugen ein.

 

Unter den Sachspenden findet man beispielsweise

  • 1,8 km Wasserleitungsrohre
  • Wasserpumpen
  • Schulmöbel
  • Gehhilfen
  • Werkzeuge
  • Brillen
  • medizinisches Gerät
  • Schulranzen
    u.v.m.

Alles wird dicht an dicht gestapelt, gelegt und gepackt. Selbst der kleinste Freiraum wird genutzt. „Wir schicken ja schließlich keine Luft nach Afrika“ witzelt Sascha Pantleon, der zusammen mit Reinhard Schriever (Schapdetten) im Akkord Pakete, Kartons und Säcke bis an die Containerdecke stapelt. Und damit die beiden Packer auch immer schön auf "Betriebstemperatur" bleiben, sorgen Martin Cauvet (Schapdetten) und Klaus Vinkelau (Holtwick) ständig für Nachschub.

 

Nach einer Pause, in der die körperlichen Reserven der Helfer mit einer deftigen Erbsensuppe noch einmal mobilisierte wurden, sind auch die letzten Hilfsgüter schließlich im Container verstaut. Zum Schluss fanden auch noch zwei nagelneue Kirchenglocken im Container Platz.

 

„Jetzt kann der Container seine lange Reise nach Afrika antreten“ sagte Heiner Gehring (Holtwick) beim Versiegeln der beiden großen Flügeltüren. Eines ist aber den Helfern vor Ort gewiss, nämlich dass das Auspacken einigen von Ihnen, nämlich denen, die im nächsten Jahr mit beim Hilfseinsatz dabei sein werden, noch reichlich Schweißtropfen bringen wird.

Ein großer Container, braucht richtig viele fleissige Helfer, bevor die Türen versiegelt werden!